Ein junges Barockensemble und ein aufstrebender Bariton aus Serbien zaubern die Klänge Venedigs in die Stiftskirche Sankt Goar. Stefan Andelkovic singt stürmische Bassarien aus Vivaldis Opern, umrahmt von seinen virtuosen Violinsonaten. Die junge Cellistin Irena Josifoska brilliert in zwei Cellosonaten des Festland-Venezianers Platti, der aus Padua stammte und in Würzburg starb. Die Preisträgerin des Villa Musica Sterns 2025 wurde von der Zeitschrift The Strad zum aufgehenden Stern am Cellohimmel gekürt. Mit ihrem Barockensemble baut sie Brücken von Venedig nach Leipzig und London: Auch Bach wollte in seinem Italienischen Konzert für Cembalo so venezianisch wie möglich klingen. Händel schrieb die Partie des Achilla in seiner Oper Giulio Cesare einem Star der venezianischen Oper in die geläufige Kehle: dem Bariton Giuseppe Maria Boschi.
Stefan Andelovic, Barriton
Josifoska Barockensemble
Giovanni Benedetto Platti:Cellosonaten D-Dur und G-Dur
Antonio Vivaldi:
Violinsonate A-Dur, op. 2 Nr. 2
Violinsonate F-Dur, op. 2 Nr. 4
Zwei Arien des Clistene aus Olimpiade
Arie des Cisaldo aus Arsilda
Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert F-Dur, BWV 971
Georg Friedrich Händel: Drei Arien des Achilla aus Giulio Cesare
Stefan Andelkovic, Bariton
Josifoska Barockensemble:
Eun Che Kim, Violine
Irena Josifoska, Violoncello
Michael Cohen Weißert, Cembalo
Foto: Irena Josifoska © Peter Adamik