Der Andalusier Pablo Barragán, einer der größten Klarinettenvirtuosen unserer Zeit, spielt mit jungen, brillanten Streichern der Villa Musica das bewegende h-Moll-Quintett von Brahms – das schönste Spätwerk des großen Hamburgers, komponiert 1891 im Kaiserbad Ischl. Zwei Werke der klassischen Moderne eröffnen den Abend: die „Ouvertu¨re u¨ber hebra¨ische Themen“ des Russen Sergej Prokofjew und die New Yorker „Kontraste“ des Ungarn Béla Bartók. Ohne Klarinette kommt das wunderschöne Adagio aus dem Klavierquintett von Reynaldo Hahn aus – Pariser Impressionismus in Vollendung.
Pablo Barragán, Klarinette
Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica Rheinland-Pfalz
Sergei Prokofjew: Ouvertüre über hebräische Themen
Béla Bartók: Contrasts für Klarinette, Violine und Klavier
Reynaldo Hahn: Klavierquintett fis-Moll
Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-Moll, op. 115
Foto: Pablo Barragán © Nikolaj Lund