Johann Holtrop
Abriss der Gesellschaft
Nach dem gleichnamigen Roman von Rainald Goetz
In einer Fassung von Stefan Bachmann & Lea Goebel
GROSSE BÜHNE
FR, 31.10.25, 19:30 UHR
SA, 01.11.25, 18:30 UHR
Preise 61 € / 51 € / 41 € / 31 €
Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, keine Pause
Burgtheater Wien
Österreich
Ausgezeichnet mit dem Theaterpreis DER FAUST 2023
Inszenierung Stefan Bachmann
Bühne Olaf Altmann
Kostüme Jana Findeklee, Joki Tewes
Komposition Sven Kaiser
Choreographie Sabina Perry
Licht Michael Gööck
Dramaturgie Lea Goebel
Mit Nicola Gründel, Melanie Kretschmann, Anja Laïs, Rebecca Lindauer, Lea Ruckpaul, Cennet Rüya Voß, Luana Velis, Ines Marie Westernströer, Sabine Waibel
Johann Holtrop, ein machiavellistischer Macher, bestimmt als Vorstandsvorsitzender eines Medienkonzerns über 80.000 Mitarbeitende weltweit und eine Bilanzsumme von 15 Milliarden Euro. Holtrop lebt im Wahn der absoluten Gegenwart: Sein Ego und Charisma walzen alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt – bis seine steile Karriere ihr jähes Ende findet.
Acht Schauspielerinnen und eine Live-Band erzählen in dieser rhythmisch treibenden Inszenierung vom Aufstieg und Fall eines Managers, von politischen Umbrüchen der Nullerjahre und nicht zuletzt von männlicher Führung und giergetriebener Machtdynamik.
„In Goetz´ Roman sind sich alle ihr eigenes Gleichnis: Figuren ihrer selbst, die der Autor als notorischer Medienjunkie aus den Verlautbarungen der Wirtschaftsseiten und aus Feuilletonprosa zusammengesetzt hat. Bachmanns kluge Inszenierung hält zur Historie von vor 15, 20 Jahren wohltuend Distanz. Einmal wird ein Gerhard-Schröder-Kopf als Pappendeckel hochgehalten." Ronald Pohl, Der Standard, 08.09.24
„Ausgerechnet mit einem Roman zeigt der neue Hausherr an der Burg, Stefan Bachmann, seine Handschrift für die Theaterbastion am Ring. Die aus Köln mitgebrachte und für den österreichischen Kontext am Ende leicht adaptierte Spielfassung von Rainald Goetzes Johann Holtrop wurde bei der gestrigen österreichischen Erstaufführung am Burgtheater gerade darstellerisch und in der dramaturgischen Umsetzung zum überzeugenden Einstand für Bachmann selbst." Gerald Heidegger, ORF, 08.09.24
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