Casablanca heißt der Ort, in dem Hoffnung und Verzweiflung so nahe beieinanderliegen. In der nordmarokkanischen Metropole stranden im Zweiten Weltkrieg all jene, die auf ein Visum hoffen. Ein Umschlagplatz für Geflüchtete, auf dem man mit Geld, Kontakten oder anderen Tauschgeschäften in eine sichere Zukunft jenseits Europas starten möchte. Zunächst heißt es jedoch für die meisten Gestrandeten warten. Um die Zeit totzuschlagen, treffen sich Einheimische, Geflüchtete und Soldaten unterschiedlichster Kriegsparteien in „Rick’s Café“, einem luxuriösen Nachtclub. Der Besitzer Richard, genannt Rick, lässig, charmant und unnahbar, kümmert sich souverän um die Anliegen der unterschiedlichen Gäste. Doch dann erklingt ein Lied, das er so viele Jahre nicht gehört hat und das ihn sofort in die Vergangenheit zurückkatapultiert. Und seine große Liebe steht plötzlich vor ihm. Das Wiedersehen mit Ilsa, die ihn damals in Paris hat stehen lassen, trifft ihn bis ins Mark. Doch Ilsa reist nicht alleine, sondern mit ihrem Mann Victor. Für Rick stellt sich nun die Frage, ob er dem Paar helfen soll? Oder hat er nun endlich die Chance auf ein Happy End mit Ilsa?
Inszenierung: Nadja Blank | Bühne und Kostüme: Jörg Zysik | Musik: Jan Exner
Dramaturgie: Verena Caspers | Regieassistenz: Julia Kempf
Mit: Markus Penne, Arno Kempf, Christine Schaller, Anna Marzinzik, Thomas Kaschel, Jan Exner