Am 31. Oktober stellt sich ein junges Klaviergenie im Dianasaal vor: Justus Eichhorn, der 17 Jahre junge Sohn unseres Alumnen Friedemann Eichhorn. Er wurde 2009 in Weimar geboren, wo sein Vater höchst erfolgreich als Violinprofessor lehrt, seinen Filius aber am Klavier ausbilden ließ. Als pianistisches Wunderkind sorgte der kleine Justus schon früh für Erstaunen. Inzwischen reüssiert er als vielfacher Wettbewerbs-Preisträger und gefeierter Solist weltweit. Die Deutsche Grammophon hat ihn unter Vertrag genommen und wird im September sein Debüt-Album vorstellen. In Schloss Engers lädt er das Publikum zum Träumen und Staunen ein: zwischen Bachs „Italienischem Konzert“ und Beethovens „Mondscheinsonate“, Liszts „Liebestraum“ und „Mephistowalzer“. Mit dem Klavierstück „Schwarze Erde“ des türkischen Pianisten, Komponisten und Menschenrechtlers Fazil Say stellt Justus Eichhorn eine geniale Synthese aus klassischer Brillanz und jazzigen Rhythmen ans Ende.
Justus Friedrich Eichhorn, Klavier
Johann Sebastian Bach: „Italienisches Konzert“ F-Dur, BWV 971
Franz Liszt: Consolation Nr. 3 Des-Dur, S. 172/3
Liebestraum Nr. 3 As-Dur, S. 541/3
Mephisto-Walzer Nr. 1, S. 514
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll, op. 27 Nr. 2 („Mondscheinsonate“)
Fazil Say: Black Earth („Kara Toprak“), op. 8 (1997)
Foto: Justus Friedrich Eichhorn © Matthias Eime