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Brillant und stimmungsvoll, mindestens so prickelnd wie der Sekt im Glas und zündender als das Feuerwerk: Schuberts Forellenquintett ist ein Idealstück für den Jahreswechsel. Dabei spielen Martin Helmchen am Klavier und seine Frau Marie-Elisabeth Hecker am Cello die Hauptrollen, wurde das große Quintett doch anno 1819 von dem begeisterten Cellisten und Kammermusikmäzen Sylvester Paumgarten für seinen Konzertsalon in Steyr in Auftrag gegeben. Schubert selbst saß bei der Uraufführung am Flügel. Ein Hauch von Schubert-Nostalgie weht auch durch den Saal, wenn Martin Helmchen die kleine A-Dur-Klaviersonate des Wiener Genies spielt. Zu Beginn brilliert er mit seiner Frau in Mendelssohns mitreißender D-Dur-Cellosonate, am Ende des ersten Teils begleitet er die junge Geigerin Fanny Feodoroff in Dvoráks Romantischen Stücken. Eine üppigere Auswahl an wunderschöner, hochvirtuoser, vielfarbig leuchtender Kammermusik könnte man zum Jahreswechsel nicht spielen. MIt von der Partie sind der Bratschist Eike Coetzee und der Kontrabassist Harald Edin.
Martin Helmchen, Klavier
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello
Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica Rheinland-Pfalz
Felix Mendelssohn: Cellosonate D-Dur, op. 58
Franz Schubert: Klaviersonate As-Dur, D 557
Antonín Dvorák: Drobnosti, op. 75b
Franz Schubert: Klavierquintett A-Dur, D 667 („Forellenquintett“)
Foto: Martin Helmchen und Marie-Elisabeth Hecker © Peter Rigaud